B A N K E N K O M P A S S . C H
digital_transformationpaymentsregulation_complianceretail

EUROPEAN PAYMENTS STUDY 2025

Gibt es noch Spielraum für Wachstum? Ein tiefer Einblick in den europäischen Zahlungsverkehr von Verbrauchern und die damit verbundenen Gebührenpools

Veröffentlicht
2025
Relevanz
40%
Herausgeber
zeb
Umfang
13 pages
01 · Zusammenfassung

Zusammenfassung

Die European Payments Study 2025 von zeb bietet eine umfassende Analyse des Gebührenpools im Privatkunden-Zahlungsverkehr in 11 europäischen Schlüsselmärkten, die 81 % des BIP der EU repräsentieren. Die Studie zeigt, dass das europäische Zahlungsverkehrsökosystem einen tiefgreifenden Wandel durchläuft. Die Nutzung von Bargeld ist weiter rückläufig, während digitale Methoden – insbesondere Karten, mobile Wallets und Account-to-Account (A2A)-Zahlungen – rasch zur Norm werden. Es wird prognostiziert, dass der Gebührenpool für den Einzelhandelszahlungsverkehr mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 7 % wachsen und bis 2027 105 Mrd. EUR erreichen wird. Obwohl die Gebühreneinnahmen pro einzelner Transaktion auf unter 1 EUR gesunken sind, wächst der Gesamtpool aufgrund des starken Wachstums des Transaktionsvolumens und der Erweiterung der Wertschöpfungskette auf der Zahlungsempfängerseite, auf die voraussichtlich zwei Drittel der gesamten Gebühren entfallen werden. Überweisungen machen den größten Teil des Transaktionswerts aus, insbesondere in Ländern mit etablierter A2A-Infrastruktur wie SWISH, iDEAL und BLIK. Umgekehrt ist Bargeld in einigen osteuropäischen Märkten wie Rumänien und Kroatien nach wie vor weit verbreitet. Der Bericht unterstreicht eine entscheidende strategische Notwendigkeit für traditionelle Banken: Sich allein auf Kontoführungsgebühren zu verlassen, ist nicht mehr zukunftsfähig. Banken müssen auf der Händlerseite aggressiver konkurrieren, indem sie das Onboarding verbessern, KI zur Automatisierung nutzen und sich an Gemeinschaftsinitiativen wie der European Payments Initiative (EPI) und deren digitaler Geldbörse Wero beteiligen. Wenn es nicht gelingt, wettbewerbsfähige Zahlungslösungen zu implementieren, besteht die Gefahr, den Zugang zu wichtigen Transaktionsdaten zu verlieren.

Im Analyse-Modul öffnen
Interaktive Auswertung mit Ihren Peer-Daten.
03 · Kernerkenntnisse

Kernerkenntnisse

1

Banken müssen ihre Position auf der Seite der Zahlungsempfänger stärken, wo andere Anbieter derzeit stärker vertreten sind.(p. 1)

2

Karten sind derzeit die führende digitale Zahlungsmethode; Initiativen wie EPI haben jedoch gute Chancen, den Status quo herauszufordern.(p. 1)

3

Bis 2027 wird der Gebührenpool für Privatkundenzahlungen in der EU voraussichtlich 105 Milliarden Euro erreichen, wobei zwei Drittel der Gebühren auf der Empfängerseite erhoben werden.(p. 1)

4

Die Abkehr vom Bargeld ist nach wie vor ein wichtiger Treiber für das Volumen digitaler Zahlungen auf dem europäischen Markt.(p. 2)

5

Die Gebühreneinnahmen pro Transaktion sind deutlich unter 1 Euro pro Zahlungsvorgang gesunken, mit einem anhaltend negativen Trend.(p. 2)

04 · Für Ihre Bank

Was das für Sie bedeutet

  • 1
    Position
    Banken müssen ihre Position auf der Seite der Zahlungsempfänger stärken, wo andere Anbieter derzeit stärker vertreten sind.
  • 2
    Action
    Karten sind derzeit die führende digitale Zahlungsmethode; Initiativen wie EPI haben jedoch gute Chancen, den Status quo herauszufordern.
  • 3
    Posture
    Bis 2027 wird der Gebührenpool für Privatkundenzahlungen in der EU voraussichtlich 105 Milliarden Euro erreichen, wobei zwei Drittel der Gebühren auf der Empfängerseite erhoben werden.
  • 4
    Opportunity
    Die Abkehr vom Bargeld ist nach wie vor ein wichtiger Treiber für das Volumen digitaler Zahlungen auf dem europäischen Markt.
05 · Die vollständige Studie
Direkt zu
1 / 13
100%
Wichtige Erkenntnisse — page 1
Markttrends — page 2
Continued… — page 3
Continued… — page 4
Continued… — page 5
Continued… — page 6
Zahlungsumfang der Studie — page 7
Wie Europäer bezahlen — page 8
Continued… — page 9
Continued… — page 10
Continued… — page 11
Continued… — page 12
Continued… — page 13
Download
Abgedeckte Banken
Retail · 2020–2027
Methodik
Period
2023-2027
Geography
Germany, France, Italy, Spain, Netherlands, Poland, Sweden, Austria, Romania, Croatia, Slovenia
Data Source
Europäische Zentralbank und lokale nationale Banken
Sample Size
11