FINMA Porträt
Eine Übersicht über die Aufgaben, die Struktur und die Arbeitsweise der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht FINMA, einschliesslich ihres Schutzmandats und ihres risikobasierten Aufsichtsansatzes.
Zusammenfassung
Das «FINMA Porträt» stellt die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht FINMA als unabhängige Behörde vor, deren Hauptaufgabe der Schutz von Finanzmarktkunden und die Gewährleistung der Stabilität des Schweizer Finanzsystems ist. Die Publikation gliedert sich in die vier Kernbereiche der FINMA: Erstens die Bewilligung, die als Eintrittskarte zum Finanzmarkt dient und sicherstellt, dass neue Akteure die gesetzlichen Anforderungen erfüllen. Zweitens die laufende Überwachung, die primär auf die finanzielle Stabilität und Verhaltenspflichten der Beaufsichtigten abzielt, wobei ein strikt risikoorientierter Ansatz in fünf Kategorien verfolgt wird. Drittens das Enforcement als letztes Mittel zur Durchsetzung des Rechts, falls Aufsichtsrecht verletzt wird. Viertens die prinzipienbasierte Regulierung mit Augenmass, die die FINMA nur dort anwendet, wo es auf technischer Stufe unerlässlich ist. Das Porträt beleuchtet ausserdem die finanzielle und institutionelle Unabhängigkeit der Behörde, die sich durch Gebühren der Beaufsichtigten finanziert, sowie ihre Rechenschaftspflicht gegenüber Parlament und Bundesrat. Schliesslich widmet sich die Publikation der Rolle der FINMA als moderne Arbeitgeberin, die flexible Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen für ihre rund 500 Mitarbeitenden anbietet.
Kernerkenntnisse
Die FINMA schützt einerseits Gläubiger, Anleger und Versicherte (Individualschutz) und stärkt andererseits die Funktionsfähigkeit der Finanzmärkte (Funktionsschutz).(p. 6)
Die vier Kernaufgaben der Behörde sind die Bewilligung neuer Akteure, die laufende Überwachung, die Rechtsdurchsetzung (Enforcement) und die untergeordnete Regulierung.(p. 8)
Die FINMA wendet einen risikoorientierten Aufsichtsansatz an, bei dem Institute anhand ihrer Risikowirkung in fünf Kategorien eingestuft und entsprechend intensiv überwacht werden.(p. 17)
Enforcement gilt als letztes Mittel und reicht von organisatorischen Korrekturen über Gewinnabschöpfung bis hin zum Entzug der Bewilligung oder Liquidation.(p. 23)
Als unabhängige Behörde agiert die FINMA ausserhalb des zentralen Bundeshaushalts, finanziert sich durch Gebühren und unterliegt der Oberaufsicht des Parlaments.(p. 36)
Was das für Sie bedeutet
- 1PositionDie FINMA schützt einerseits Gläubiger, Anleger und Versicherte (Individualschutz) und stärkt andererseits die Funktionsfähigkeit der Finanzmärkte (Funktionsschutz).
- 2ActionDie vier Kernaufgaben der Behörde sind die Bewilligung neuer Akteure, die laufende Überwachung, die Rechtsdurchsetzung (Enforcement) und die untergeordnete Regulierung.
- 3PostureDie FINMA wendet einen risikoorientierten Aufsichtsansatz an, bei dem Institute anhand ihrer Risikowirkung in fünf Kategorien eingestuft und entsprechend intensiv überwacht werden.
- 4OpportunityEnforcement gilt als letztes Mittel und reicht von organisatorischen Korrekturen über Gewinnabschöpfung bis hin zum Entzug der Bewilligung oder Liquidation.
Auf dieser Seite
- Period
- 2016
- Geography
- Switzerland
- Data Source
- Interne Berichterstattung der FINMA