Swiss Asset Management Study 2025
Die Schweizer Asset-Management-Industrie: ein zuverlässiger Anker in stürmischen Zeiten
Zusammenfassung
Die Swiss Asset Management Studie 2025, durchgeführt von zeb und AMAS, bietet einen umfassenden Überblick über die Leistung, Herausforderungen und strategischen Prioritäten der Branche. Im Jahr 2024 verwaltete der Schweizer AM-Sektor 3,45 Billionen CHF, was einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 5,5 % seit 2019 entspricht und seine Position als drittgrößter Markt Europas festigt. Trotz des starken AUM-Wachstums bleibt die Rentabilität aufgrund eines erheblichen Margendrucks flach, wobei das Aufwand-Ertrag-Verhältnis bei 68,8 % liegt. Darüber hinaus wurden rund 90 % des jüngsten AUM-Wachstums durch die Marktentwicklung und nicht durch Nettoneugelder getrieben, was auf einen stark gesättigten Inlandsmarkt hindeutet. Um diesen Gegenwinden zu begegnen, richten sich Schweizer Asset Manager strategisch neu aus. 38 % der Unternehmen verfügen mittlerweile über eine dedizierte M&A-Strategie, um neue Fähigkeiten zu erwerben – insbesondere im Bereich der Privatmärkte, die auf 373 Milliarden CHF angewachsen sind – und um Skaleneffekte zu nutzen. Technologie ist ebenfalls eine zentrale Säule für zukünftiges Wachstum; KI und Distributed-Ledger-Technologie (DLT) werden weithin als entscheidende Hebel zur Automatisierung von Prozessen und zur Skalierung von Kundendienstleistungen anerkannt. Schließlich hebt die Studie das anhaltende Engagement der Schweiz für nachhaltige Finanzen hervor und positioniert ihre pragmatische Regulierungslandschaft als einen wichtigen Wettbewerbsvorteil bei der Anziehung internationalen Kapitals inmitten globaler Unsicherheiten.
Kernerkenntnisse
Die verwalteten Vermögen (AUM) erreichten 2024 einen Rekordwert von 3,45 Billionen CHF, womit die Schweiz der drittgrößte AM-Hub in Europa ist.(p. 34)
Die Profitabilität stagniert aufgrund strukturellen Margendrucks, während das Aufwand-Ertrag-Verhältnis bei 68,8 % liegt.(p. 38)
Rund 90 % des gesamten AUM-Wachstums im Jahr 2024 waren auf die Marktentwicklung zurückzuführen, was auf geringe Nettoneugelder und eine Marktsättigung hindeutet.(p. 34)
Investitionen in Privatmärkte und alternative Anlagen stiegen auf 373 Milliarden CHF, angetrieben durch die Suche nach Illiquiditätsprämien.(p. 55)
38 % der befragten Schweizer Asset Manager haben eine dedizierte M&A-Strategie, primär um neue Fähigkeiten zu erwerben und Skaleneffekte zu erzielen.(p. 90)
Künstliche Intelligenz und DLT gelten als die wichtigsten technologischen Treiber zur Neugestaltung der Wertschöpfungskette und Kostensenkung.(p. 98)
Was das für Sie bedeutet
- 1PositionDie verwalteten Vermögen (AUM) erreichten 2024 einen Rekordwert von 3,45 Billionen CHF, womit die Schweiz der drittgrößte AM-Hub in Europa ist.
- 2ActionDie Profitabilität stagniert aufgrund strukturellen Margendrucks, während das Aufwand-Ertrag-Verhältnis bei 68,8 % liegt.
- 3PostureRund 90 % des gesamten AUM-Wachstums im Jahr 2024 waren auf die Marktentwicklung zurückzuführen, was auf geringe Nettoneugelder und eine Marktsättigung hindeutet.
- 4OpportunityInvestitionen in Privatmärkte und alternative Anlagen stiegen auf 373 Milliarden CHF, angetrieben durch die Suche nach Illiquiditätsprämien.
Auf dieser Seite
- Period
- 2024 (mit historischen Daten 2019–2023)
- Geography
- Switzerland
- Data Source
- AMAS-Mitgliederumfrage, ergänzt durch Daten von SNB, TAI/P&I 500, EFAMA und Refinitiv Lipper
- Sample Size
- 90